8 Tipps zur Installation einer SSD

Der SSD-Speicherplatz ist schneller, effizienter und leiser als eine herkömmliche Festplatte. In den meisten Fällen ist es ein Kinderspiel, eine SSD selbst zu installieren. Sie müssen wissen, worauf Sie beim Kauf achten müssen.

Tipp 01: Warum SSD?

Ein Solid State Drive ist eine Art Speicherplatz, der gegenüber einer herkömmlichen Festplatte einige wesentliche Vorteile bietet. Erstens ist eine SSD viel schneller als eine normale Festplatte (HDD oder Festplattenlaufwerk). Wenn eine normale Festplatte einen beweglichen Kopf zum Lesen und Schreiben von Daten hat, enthält eine SSD keine beweglichen Teile. Lesen Sie auch: Wechseln zu einer SSD

Eine SSD ist auch viel leichter und kleiner als eine normale Festplatte. Dies ist auch der Grund, warum in neueren Laptops fast immer eine SSD eingebaut ist.

Heutzutage verwendet fast jede SSD einen sogenannten NAND-Flash-Speicher. Flash-Speicher gibt es schon viel länger, seit 1984 wird er in USB-Laufwerken, Smartphones und Digitalkameras verwendet. Ein zusätzlicher Vorteil des Fehlens beweglicher Teile besteht darin, dass eine SSD auch sehr leise ist und weniger Strom verbraucht. Der größte Nachteil einer SSD war immer der Preis, aber zum Glück sind die Preise pro Gigabyte in den letzten Jahren stark gesunken, und Sie haben eigentlich keinen Grund mehr, sich nicht für eine SSD zu entscheiden.

Tipp 02: 2,5 oder 3,5 Zoll

Nicht jede SSD ist für jeden PC geeignet. Bei herkömmlichen Festplatten können Sie zwischen zwei Größen wählen: 2,5 Zoll für Laptops und 3,5 Zoll für Desktop-PCs. SSDs sind fast nur im 2,5-Zoll-Format erhältlich. Um eine SSD in einem 3,5-Zoll-Steckplatz platzieren zu können, benötigen Sie einen Adapter. Diese kosten oft weniger als zehn Euro und einige bieten sogar Platz für zwei 2,5-Zoll-Laufwerke.

Tipp 03: SATA

Moderne SSDs verfügen über eine SATA3.0-Verbindung, was bedeutet, dass die Durchsatzgeschwindigkeit maximal 6 Gbit pro Sekunde beträgt. Der tatsächliche Durchsatz ist mit 4,8 Gbit / s etwas geringer. Dies entspricht 600 MB pro Sekunde. Die Begriffe 6 Gbit / s und 600 MB / s (Megabyte) werden daher synonym verwendet und bedeuten, dass das Laufwerk über eine SATA 3.0-Verbindung verfügt, die für den normalen Gebrauch mehr als ausreichend ist. Wenn Sie eine gebrauchte SSD kaufen, verfügt diese möglicherweise nur über eine SATA 2.0- oder sogar SATA 1.0-Verbindung.

Dies ist ein ziemlicher Unterschied: SATA 2.0 hat eine Geschwindigkeit von 300 MB / s, SATA 1.0 eine Geschwindigkeit von 150 MB / s. Die maximale Lese- und Schreibgeschwindigkeit kann je nach Hersteller schwanken. Die meisten liegen bei 550 MB / s Lesegeschwindigkeit und 530 MB / s Schreibgeschwindigkeit. Überprüfen Sie auch, ob Ihr Motherboard über eine SATA 3.0-Verbindung verfügt. Ein alter PC mit einer SATA 1.0- oder 2.0-Verbindung ist mit einer SSD mit SATA 3.0 unbrauchbar.

Mac

Mac-Benutzer sollten beim Kauf von Komponenten immer genau darauf achten, und dies ist bei einer SSD nicht anders. Wenn Sie ein bestimmtes Modell im Sinn haben, überprüfen Sie bitte, ob dieses Modell mit Ihrem Mac kompatibel ist. Dies kann durch Durchsuchen der iFixit-Website erfolgen. Um Ihr Mac-Modell herauszufinden, klicken Sie auf das Apple-Logo und wählen Sie Über diesen Mac . Klicken Sie auf Weitere Informationen. Unter dem Namen befindet sich der Modellname Ihres Mac. Insbesondere bei einem Adapter muss man vorsichtig sein, viele Adapter passen nicht in einen Mac Pro oder iMac. Wenn Sie ein MacBook Air haben, kann es schwierig sein, eine SSD zu ersetzen. Neuere Modelle verwenden eine SSD mit PCIe-Verbindung und akzeptieren häufig keine SSDs, die nicht von Apple stammen.

Tipp 04: mSATA, M.2 und PCIe

Die überwiegende Mehrheit der SSDs verfügt über SATA 3.0-Verbindungen, aber einige Netbooks und kleine Laptops verfügen nicht über Standard-SSDs an Bord. Diese Geräte können das Austauschen Ihres Laufwerks erschweren. Es gibt jedoch auch SSD-Erweiterungen dafür, diese SSDs haben kein Gehäuse und sehen aus wie normale Leiterplatten. Eine solche SSD wird als mSATA oder Mini-SATA bezeichnet. Auch hier muss man sich mit Durchsatzgeschwindigkeiten auseinandersetzen, genau wie bei normalen SSDs. Der Nachfolger von mSATA hat sich ebenfalls vorgestellt, er heißt M.2 und ist etwas kleiner als mSATA.

Schließlich gibt es PCIe-Varianten auf dem Markt. Diese SSDs können in einen freien PCIe-Steckplatz auf Ihrem Desktop-PC eingesteckt werden und sind aufgrund der hohen Durchsatzgeschwindigkeit für schwere Anwendungen geeignet. Eine PCIe-SSD ist teurer als eine normale SSD.