TomTom Touch - Fitness-Tracker humpelt

Das TomTom Touch ist ein Fitness-Armband, das dem Fitbit Charge HR sehr ähnlich ist. In einzigartiger Weise kann es Ihre Körperzusammensetzung zusätzlich zu Standardmessungen wie Herzfrequenz, Schritten und Schlaf messen. Aber ist es auch ein besserer Begleiter für einen sportlicheren und gesünderen Lebensstil?

TomTom Touch

Preis: € 149, -

Farbe: Schwarz

Größen: Klein, groß

Betriebssystem: iOS, Android

Sonstiges: Schrittzähler, Schlafanalyse, Muskel- und Fettanteil, Herzfrequenz

Website: www.tomtom.com

5 Punktzahl 50

  • Vorteile
  • Gemütlich
  • Körperzusammensetzung messen
  • Negative
  • Lebensdauer der Batterie
  • Herzfrequenz-Messgerät
  • App
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Dass ich diese Bewertung schreiben konnte, ist schon etwas ganz Besonderes. Mehrmals habe ich den TomTom Touch vergessen oder fast verloren. Das Gummiarmband schließt mit einem Druckknopf, der sich leicht lösen lässt, so dass ich spürte, wie es mehrmals von meinem Arm rutschte oder morgens mit einem Fitness-Tracker neben dem Bett aufwachte, was regelmäßig zu Tests der Schlafanalyse führte. Natürlich zu Testzwecken unpraktisch, aber ein schwerwiegender Nachteil. Schließlich möchten Sie Ihr 150-Euro-Armband nicht verlieren.

Trotzdem ist der TomTom Touch komfortabel. Das Gummiband fühlt sich nicht rau an und reizt nicht, wenn Sie sich für das Training begeistern. Darüber hinaus ist das Gerät wasserdicht. Als Besitzer eines überfluteten Fitbit Charge HR kann ich wie kein anderer bestätigen, wie wichtig dies für ein tragbares Fitnessgerät ist.

Sie klicken sozusagen auf die Elektronik des TomTom Touch in das Gummiband hinein und aus ihm heraus. Wenn Sie es vom Gurt entfernt haben, können Sie das Gerät über eine Micro-USB-Verbindung aufladen.

Vergessen?

Ein Fitness-Tracker sollte Sie dazu ermutigen, aktiv zu sein, mit Trainingszielen und Daten, um ein bisschen weiter gehen zu können. Beim TomTom Touch habe ich jedoch oft vergessen, dass ich ihn getragen habe, da es sich tatsächlich um ein sehr passives Gerät handelt. Sie müssen die Touch-Taste drücken, um die Uhrzeit anzuzeigen (der Bildschirm schaltet sich nicht mit einer Drehung des Handgelenks ein), Sie müssen die Aktivitäten manuell starten sowie die Messung Ihres Körperfettanteils und Ihrer Herzfrequenz.

Das gleiche gilt für die App, sie gibt nur einige der gesammelten Daten zurück. Aber sonst gibt es wirklich nichts. Ich erhalte nicht einmal eine Benachrichtigung, wenn der Akku des TomTom Touch fast leer ist. Während des Testzeitraums bin ich sogar einen ganzen Tag mit einem Wearable am Arm gelaufen, das ausgeschaltet war, weil der Akku leer war. Apropos Batterie, es dauert ungefähr zwei, höchstens drei Tage. Leider nicht gerade beeindruckend ausdauernd.

Ich verbrachte einen Tag mit einem Wearable am Arm, das ausgeschaltet war, weil die Batterie leer war.

Aktiv

Sie möchten natürlich ein Wearable, das Sie mehr ermutigt und selbst mehr kann. Zum Beispiel, indem Sie ein Signal geben, wenn Sie zu lange still sitzen. Oder starten Sie die Registrierung automatisch, wenn Sie eine sportliche Aktivität starten. Die Herzfrequenzmessung ist aber auch nicht kontinuierlich. Dies misst nur Ihre Ruheherzfrequenz, aber sie bleiben Schnappschüsse. Sie sehen nicht gut genug, wie es sich auf- und abbaut, und genau das sind die wirklich wertvollen Daten.

Leider ist die App auch recht minimal. Einige Grafiken, einige Zahlen. Leider geht es nicht mehr. Eine detailliertere (langfristige) Ansicht der gesammelten Daten finden Sie auf der mysports-Website von TomTom. Das ist langweilig. Sie sind nicht wirklich trainiert und können sich in der App nicht wirklich mit Übungszielen herausfordern. In dieser Hinsicht kann TomTom viel von der App lernen, die Fitbit mit seinen Wearables anbietet.

Genau

Auffällig ist natürlich, dass neben der Herzfrequenz und den Schritten auch der Körperfett- und Muskelanteil gemessen werden kann. Sie können sich natürlich fragen, ob das mit einem Armband überhaupt möglich ist. Deshalb habe ich die Daten mit den Daten einer fortgeschrittenen Skala beim Sportphysiotherapeuten verglichen. Die Daten waren ziemlich ähnlich, die Körperfettanteile des TomTom Touch waren etwas zu niedrig und die Muskelmasse etwas zu hoch. Die Ergebnisse der Messungen variieren ebenfalls erheblich. Für einen einfachen Sensor in einem Armband ist jedoch alles in Ordnung.

Der Herzfrequenzmesser ist jedoch etwas ungenauer. Da ich mehrere Fitness-Tracker getestet habe und einen Fitbit-Herzfrequenzmesser hatte (bis ich begeistert damit ins Meer sprang), habe ich eine gute Vorstellung davon, wie sich meine Rikketik verhält. Das Messgerät des TomTom registrierte jedoch regelmäßig eine zu niedrige Herzfrequenz. Und jetzt habe ich nicht die höchste Herzfrequenz in Ruhe, aber der TomTom registrierte an einem Punkt nur 39 Schläge pro Minute. Wenn das wirklich der Fall gewesen wäre, hätten alle Alarmglocken mit einem solchen Herzrhythmus losgehen müssen.

Der Schrittzähler ist ziemlich genau, die Schlafanalyse auch, aber er ist nur auf die Anzahl der Schlafstunden beschränkt. Diese Daten können nicht in andere Dienste wie Google Fit oder Apple Health exportiert werden.

Fazit

Wie Sie vielleicht gelesen haben, bin ich während der Testphase auf eine Menge unerwarteter Schlamperei gestoßen und fühlte mich nicht wirklich trainiert, mich von der Couch zu werfen. Wenn man bedenkt, dass der TomTom Touch auch weitere 150 Euro kostet, ungefähr so ​​viel wie der Fitbit Charge 2. Dann ist letzteres eine viel logischere Wahl. Das Hinzufügen eines Sensors für die Körperzusammensetzung und eines wasserdichten Gehäuses ändert daran nichts.