Spionage im Internet

Jede Internetverbindung hat eine eindeutige IP-Adresse, mit der Sie ziemlich genau zurückverfolgt werden können. Es ist bekannt, dass die IP-Adresse in den Protokolldateien der von Ihnen besuchten Websites angezeigt wird. Wussten Sie jedoch, dass diese Server auch mühelos Ihren Browserverlauf durchsuchen können? Das ist ein Schock!

1. Adressaufkleber

Die IP-Adresse erhalten Sie von Ihrem Internetprovider. Beim Öffnen einer Website wird die IP-Adresse an den Server gesendet. Standardmäßig werden die IP-Adressen der Besucher in einer Protokolldatei gespeichert, damit der Webserver weiß, wann Sie die Site besucht haben und wann Sie zurückkehren. Mit kostenlosen Tools können alle Arten von zusätzlichen Informationen auf der Grundlage einer IP-Adresse gefunden werden, z. B. der Internetprovider und der Wohnort des Surfers. Letzteres kann in einigen Fällen eng bestimmt werden, in anderen führt es jedoch nur zu einer Annäherung. Eine der vielen Websites, auf denen Sie Ihre IP-Adresse finden können, ist Geotool.

Es ist nicht möglich, Ihre IP-Adresse zu deaktivieren. Mit dem kostenlosen Programm UltraSurf ist es jedoch einfach, vorübergehend auf einer "geliehenen" IP-Adresse zu surfen. Das Programm leitet Ihren Webbrowser auf einen Server in Nordamerika um. Die IP-Nummer dieser Verbindung wird in den Protokolldateien der von Ihnen besuchten Websites angezeigt, und Ihre eigene IP-Adresse bleibt verborgen.

Anhand einer IP-Adresse kann Ihr Standort relativ gut bestimmt werden.

2. Internetgeschichte

Fast alle Webbrowser sind undicht wie ein Korb. WhatTheInternet-KnowsAboutYou.com beweist, dass es kindisch einfach ist, Ihren Verlauf anzufordern. Surfen Sie auf die Website WhatTheInternetKnowsAboutYou und zittern! Kürzlich besuchte Websites werden nach einigen Sekunden angezeigt. Die Macher haben Kategorien wie Nachrichten, soziale Netzwerke und xxx eingeführt. Diese letzte Schaltfläche zeigt an, ob Sie kürzlich mehr als 18 Seiten angefordert haben, was auch für neugierige Mitbewohner nützlich ist. Klicken Sie unter Allgemein auf Vollständige Verlaufssucheum so viele Informationen wie möglich aus Ihrem Browserverlauf anzuzeigen. Die Ergebnisse von WhatTheInternetKnowsAboutYou werden nicht von einem Browser-Hack oder Trojaner abgerufen, sondern können von jeder von Ihnen besuchten Website angefordert werden. Nicht schön, wenn Sie sich um Ihre Privatsphäre kümmern, aber gut zu wissen.

WhatTheInternetKnowsAboutYou zeigt, dass es sehr einfach ist, den Verlauf Ihres Webbrowsers zu lesen, ohne gefragt zu werden.

3. Maßnahmen

Verwenden Sie mehrere Webbrowser? Dann probieren Sie sie alle auf WhatTheInternetKnowsAboutYou aus. Es besteht eine gute Chance, dass ein Browser mehr Daten als ein anderer anzeigt. Die schlechte Nachricht ist, dass Sie nicht viel tun können, um das Problem zu beheben. Das vollständige Deaktivieren des Verlaufs Ihres Webbrowsers oder das regelmäßige Bereinigen bietet eine Lösung. Die Firefox-Erweiterung SafeHistory blockiert die externe Anzeige, funktioniert jedoch unter der neuesten Firefox-Version leider nicht. Unter WhatTheInternetKnowsAboutYou unter Solutions finden Sie drei mögliche Lösungen, die jedoch nicht wasserdicht sind. Vielleicht ist es Zeit für eine Petition an Webbrowser-Entwickler, in der sie gebeten werden, das Datenschutzleck zu beheben?

WhatTheInternetKnowsAboutYou bietet Tipps zur Behebung des Datenschutzproblems von Webbrowsern.