Bublcam - Die erste 360-Grad-Actionkamera

Die Bublcam ist eine stereografische 360-Grad-Panoramakamera, ein Schluck und vielleicht eine VR-Kamera ist eine bessere Beschreibung. Ist die Bublcam gut genug?

Bublcam

Preis $ 799 (€ 725)

Batterie 1560 mAh

Speicher 64 MB Flash

Ladezeit ca. 2 Stunden

Anschlüsse Schraubverbindungsstativ, Micro-USB, MicroSD (HC)

Video 1440p x 1440p mit 30 fps, 1920p x 1920p mit 15 fps

Foto 3840p x 3840p Multiplex, 5376p x 2688p Gleich (verarbeitet)

Betriebssystem iOS 8+, Android 4.1+, Mac OSX, Windows 7+

Drahtlos 802.11n

Abmessungen 80 mm Durchmesser (kreisförmig)

Gewicht 280 Gramm

5 Punktzahl 50
  • Vorteile
  • Schön, Ihre Aufnahmen in der virtuellen Realität zu sehen
  • Zeichnet die gesamte Umgebung auf
  • Negative
  • Unbeholfene Software
  • Mäßige Qualität
  • Kurze Akkulaufzeit
  • Teuer

Mit der Bublcam können Sie Fotos und Videos in 360 x 180 Grad praktisch ohne sogenannten toten Winkel aufnehmen. Dadurch eignen sich die Aufnahmen für die Anzeige mit Virtual-Reality-Brillen wie Google Cardboard, Samsung Gear VR oder Oculus Rift. Lesen Sie auch: 13 Tipps zum Kauf einer IP-Kamera.

Wer mit einem runden Ball auf einem Stock herumläuft, bekommt viel Aufmerksamkeit. Die Bublcam sieht auf den ersten Blick seltsam aus. Es ist eine schwarze sphärische Kamera, die etwas größer als ein Tennisball ist. Es verfügt über vier stereografische Objektive mit jeweils einer 5-Megapixel-Kamera. Dazwischen befindet sich ein kleiner Steckplatz für eine microSD-Karte und ein großer runder Knopf mit Logo. Wenn die Kamera eingeschaltet ist, leuchtet das Logo auf und die Farbe zeigt an, ob der Video- oder Fotomodus aktiviert ist und ob die Kamera aufzeichnet. Das Schraubengewinde für das mitgelieferte Stativ befindet sich unten an der Kamera. Die Bublcam ist ursprünglich ein Kickstarter, steht aber jetzt auch zum Verkauf. Sie müssen dann 799 Dollar (725 Euro) plus scharfe 98,70 Dollar Versandkosten bezahlen und vermutlich fallen auch Importkosten an.

Verwenden

Aufgrund seiner Form ist kein Platz für zusätzliche Funktionen wie ein Display. Die Bublcam kann über die Schaltfläche oder die Bublcam-App bedient werden, die Sie auf Ihrem Mobiltelefon oder Tablet installieren können. Die Bublcam verfügt über integriertes WLAN, mit dem Sie eine drahtlose Verbindung herstellen können. Über die App können Sie Livebilder anzeigen, Fotos und Videos aufnehmen und Einstellungen anpassen. Da die Bublcam WLAN verwendet, verlieren Sie die Internetverbindung auf Ihrem Smartphone oder Tablet, sobald Sie eine Verbindung zur Bublcam herstellen. Zum Aufnehmen eines Fotos wird eine Erweiterung wie ein Stativ empfohlen. Die Bublcam ist rundum mit Kameras ausgestattet, sodass Ihre Hand schnell im Weg ist. Dies stellt sicher, dass die Kamera an Orten, an denen Kameraerweiterungen verboten sind, schnell zum Diskussionsthema wird. Zum Beispiel durften wir die Bublcam im Disneyland Resort Paris und in Museen nicht benutzen.Dies sind genau die Orte, an denen Sie mit einer solchen Kamera aufnehmen möchten.

Unbeholfene Software

An der Software können wir deutlich erkennen, dass die neue Technologie noch in den Kinderschuhen steckt. Das Aufnehmen und Veröffentlichen eines Fotos ist sehr mühsam. Zuerst laden Sie die Aufnahmen von der Kamera auf Ihr Telefon oder Tablet herunter. Anschließend trennen Sie die WLAN-Verbindung mit der Bublcam, um eine Verbindung zum Internet herstellen zu können. Bevor Sie die Bilder auf YouTube oder Facebook hochladen können, müssen die separaten Bilder zunächst zu 360x180-Grad-Material verarbeitet werden. Dies kann nicht über die App erfolgen, sondern nur online in der sogenannten Bubl Cloud. Verarbeitete Aufzeichnungen können nicht über die App heruntergeladen werden, sondern nur über den Browser Ihres Telefons oder Computers. Nur dann ist es möglich, ein Video in die gewünschten sozialen Medien hochzuladen. Ein großer Umweg für etwas, das in unseren Augen viel einfacher hätte sein können.

Bildqualität

Wir müssen bedenken, dass es eine ziemliche Errungenschaft ist, so viel Technologie zu einem erschwinglichen Preis auf kleinem Raum unterzubringen. Trotzdem kann die Qualität am besten mit Fotos verglichen werden, die mit Budgetsmartphones aufgenommen wurden, daher ist sie nicht sehr gut. Ein verarbeitetes Foto hat eine Gesamtgröße von 14 Megapixeln. Videos können in 1920 x 1920 aufgenommen werden, aber mit nur 15 Bildern pro Sekunde sieht es nicht sehr angenehm aus. Durch Verringern der Qualität auf 1440 x 1440 ist es möglich, mit 30 fps aufzunehmen. Eine Videoaufnahme sieht in einem kleinen Fenster auf Facebook gut aus, aber in der virtuellen Realität können Details wie Gesichter nicht erkannt werden. Videos sind immer noch zu verschwommen, um wirklich Spaß damit zu haben.

[youtube] VREb07aRBNs [/ youtube]

Sie können dieses Video in 360 Grad in Google Chrome ansehen.

Erfahrung

Es gibt immer noch viele Haken und Augen an der Kamera, aber wenn Sie auf Ihre Urlaubsfotos zurückblicken, wird trotz der etwas unscharfen Bilder für eine Weile jede Anstrengung vergessen. Es ist eine ganz besondere Sensation, wieder an dem Ort zu sein, an dem Sie das Foto oder Video über ein VR-Headset aufgenommen haben. Facebook, Google und Microsoft investieren stark in die neue Technologie, um sie für alle zugänglich zu machen. Sie können jetzt 360-Grad-Videos über Facebook teilen und, wenn Sie ein Samsung Gear VR-Headset haben, die Videos in virtueller Realität ansehen. Genau wie Facebook ist auch YouTube geeignet und Sie können sie ohne VR-Brille ansehen, wo Sie sich mit der Maus umschauen können.

Fazit

Die Bublcam ist eine der ersten ihrer Art. Wir bemerken dies nicht nur an den minderwertigen Kameras, sondern auch an der Benutzerfreundlichkeit. Wenn Sie problemlos hochwertige Fotos in 360 Grad aufnehmen und diese dann mit Ihren Freunden teilen möchten, sollten Sie warten, bis die Technologie weiter evaluiert wurde. Wenn Sie mit 360x180-Grad-Fotografie experimentieren möchten, ist die Bublcam ein etwas erschwingliches Testmodell, obwohl die Bublcam für den professionellen Einsatz nicht sehr geeignet ist. Wir sind gespannt, wie sich die Bublcam im Vergleich zu Samsungs kürzlich angekündigtem Samsung Gear 360 verhält.