So gestalten Sie professionelle Visitenkarten

Wenn Sie professionell erscheinen möchten, benötigen Sie Visitenkarten. Eine schöne Karte gibt einen guten ersten Eindruck. Darüber hinaus werfen die meisten Leute diese Tickets nicht so schnell weg, was Ihnen einen Vorteil gegenüber einem Konkurrenten ohne Tickets verschafft. Müssen Sie einen teuren Grafiker einstellen? Das ist nicht nötig. Sie können auch selbst loslegen. Wir erklären, wie Sie auf einfache Weise schöne Karten entwerfen, geben Tipps zum Drucken und zeigen Ihnen, wie Sie die Karten anderer Personen schnell digitalisieren können.

Wenn Sie als Freiberufler, Selbständiger oder Unternehmer arbeiten möchten, benötigen Sie Visitenkarten. Es ist sozusagen eine Erweiterung Ihres Unternehmens. Keine Ahnung, wie man mit Visitenkarten anfängt? Kein Problem. Wir helfen Ihnen auf Ihrem Weg und erklären unter anderem, was darauf stehen kann, wie Sie mit dem Design beginnen, wo Sie die Karten drucken lassen können und so weiter. Wenn sie fertig sind, können Sie die Tickets an interessierte Kontakte und neue Mitarbeiter verteilen oder sie zu Networking-Veranstaltungen mitnehmen. Lassen Sie sich auch viele Visitenkarten selbst drucken? Auf der letzten Seite erklären wir ausführlich, wie Sie es mit einem speziellen Scanner oder einer benutzerfreundlichen App schnell und einfach digitalisieren können.

01 Format

Visitenkarten gibt es in verschiedenen Größen. In den Niederlanden und im übrigen Westeuropa sind Karten mit einer Größe von 85 x 55 Millimetern am häufigsten. In anderen Regionen wie den USA und Russland sind leicht unterschiedliche rechteckige Abmessungen üblich. Natürlich können Sie verschiedene Größen wählen, um noch mehr hervorzuheben. Zum Beispiel quadratisch oder mit abgerundeten Ecken. Beachten Sie, dass solche Größen nicht immer für Brieftaschen oder spezielle Visitenkarten geeignet sind. Wenn Sie in einem professionellen Unternehmen arbeiten, ist es am besten, sich trotzdem an die Konvention zu halten. Abweichende Größen, Formen und Materialien sind jedoch in hoch kreativen oder verspielten Branchen keine Seltenheit.

02 Welche Infos?

Nachdem Sie festgelegt haben, welches Format Ihre Visitenkarten haben sollen, müssen Sie festlegen, welche Informationen enthalten sein sollen. Grundlage sind Ihr Firmenname und möglicherweise Ihr Logo, Ihre Telefonnummer, Ihr eigener Name und Ihre E-Mail-Adresse. Vielleicht möchten Sie auch Ihren Titel und / oder Ihre Position erwähnen? Sie haben wahrscheinlich auch eine Website und diese ist natürlich auch erwähnenswert. Sind Sie in sozialen Medien kommerziell aktiv? Dann können Sie auch die URLs auf die Karte setzen. Wenn Sie noch Platz haben, können Sie beispielsweise eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, einen Slogan oder eine kurze Zusammenfassung Ihrer Dienstleistungen oder Produkte hinzufügen. Ein Passfoto oder Hintergrundfoto ist ebenfalls eine Überlegung wert. Beachten Sie, dass nicht alle Teile darauf sein müssen, es ist genau das, was Sie schön und nützlich finden. Denken Sie sorgfältig über den Inhalt nach und halten Sie ihn zumindest klar. Benötigt es viele Informationen,Wählen Sie dann ein doppelseitig gedrucktes Ticket. Die Leute schauen sich ein erhaltenes Ticket oft zuerst sehr kurz an. Stellen Sie daher sicher, dass die für Sie wichtigsten Informationen schnell sichtbar sind.

Mit oder ohne Foto

Viele Profis entscheiden sich für eine Visitenkarte mit Foto. Das mag zunächst etwas seltsam erscheinen, aber es funktioniert einfach. Sie erinnern sich einfach viel schneller an eine Person durch ihr Aussehen als durch ihren Namen. Vor allem, wenn Sie zum Beispiel ein angenehmes Gespräch damit geführt haben.

03 Möchten Sie selbst loslegen?

Natürlich können Sie das Design an einen Grafikdesigner auslagern. In den meisten Fällen kostet Sie das ein gutes Stück, liefert aber auch ein vorgefertigtes professionelles Ergebnis. Möchten Sie lieber selbst anfangen? Das ist auch möglich. Es gibt viele Dienste, mit denen Sie die Karten entwerfen und drucken können (siehe Tipps 4 und 5), aber Sie können auch mit Ihrer eigenen Software beginnen. Adobe InDesign CC ist ein professionelles DTP-Paket. Es ist Teil der Adobe Creative Cloud und kostet 24,19 Euro pro Monat. Es gibt jedoch eine voll funktionsfähige Testversion, die Sie 30 Tage lang kostenlos verwenden können. Sie können Ihren Drucker auffordern, das richtige Format zu verwenden - einschließlich Beschnitt und Sicherheitsabstand. In den meisten Fällen finden Sie auf der Website eine sogenannte idml-Datei, die als Grundlage dient. Werfen Sie einen Blick auf www.oble.nl, www.esprinto.nl oder www.slimdruk.nl für die Spezifikationen. Wenn Sie es zu schwierig finden, mit einem leeren Design zu beginnen, verwenden Sie eine Vorlage. Verwenden Sie beispielsweise www.stocklayouts.com oder Google für "kostenlose Vorlagen-Visitenkarte". Wählen Sie eine Datei mit einer Auflösung von 300 dpi und stellen Sie die Farben auf CMYK ein.

04 Papiersorte

Es gibt viele verschiedene Papiersorten. Ein Standardgewicht für Visitenkartenpapier beträgt 250 g / m². Bevorzugen Sie etwas dickeres? Dann können Sie auf 290 g / m2 oder sogar 350 oder 400 g / m2 gehen. Je dicker, desto teurer. Ein weiterer Kompromiss ist matt oder glänzend. Als Extras haben Sie auch UV-Punktlack, einen weichen Griff oder eine glänzende Plastifizierung. Je mehr Schnickschnack, desto auffälliger, aber auch höher der Preis. Da es so viele verschiedene Optionen gibt, ist es ratsam, Probetickets von Ihrem Drucker anzufordern. In vielen Fällen erhalten Sie es kostenlos.

05 Digital oder Offset?

Eine weitere Entscheidung: Gehen Sie zum Offsetdruck oder Digitaldruck? Digitaldruck ist für kleinere Auflagen günstiger. Der Drucker stellt hierfür keine Druckplatten her, sondern druckt die Karten mit einem professionellen Drucker. Die Qualität ist etwas geringer, aber Sie haben es zu Hause super schnell. Offset- oder traditionelles Drucken ist ideal für große Auflagen. Der Drucker verwendet hierfür eine Druckmaschine und erhebt eine einmalige Startgebühr. Je höher die Auflage, desto niedriger der Preis pro Artikel.

06 Drucker auswählen

Wenn Sie selbst entwerfen möchten, müssen Sie natürlich auch einen Drucker auswählen. Gehen Sie um die Ecke zum Drucker oder bevorzugen Sie einen Onlinedienst? Der Preisdruck ist hoch, also besser vergleichen. Beachten Sie auch, dass nicht jeder Drucker oder Online-Druckdienst dieselben Dateispezifikationen verwendet. Es wird daher empfohlen, zuerst zu bestimmen, mit welchem ​​Drucker Sie arbeiten, und erst dann mit Ihrem Design zu beginnen. Wir haben gute Erfahrungen mit www.drukzo.nl, www.drukwerkdeal.nl und www.drukland.nl gemacht. Denken Sie auch daran, dass es im Internet häufig Rabatte oder Gutscheincodes gibt. Auf diese Weise können Sie beispielsweise den Preis etwas senken oder sich für den kostenlosen Versand qualifizieren.

Ökologische Alternative

Fällt es Ihnen schwer, genau abzuschätzen, wie viele Tickets Sie benötigen? Oder möchten Sie beispielsweise Recyclingkarton verwenden? Dann ist ein Stempel mit all Ihren Daten eine ökologische Alternative. Über www.stempelfabriek.nl können Sie alle Arten von Briefmarken in verschiedenen Größen herstellen. Sehr gut geeignet ist beispielsweise der selbstfärbende Kunststoffstempel Colop Printer 60. Dies gibt Ihnen Platz für maximal 8 Textzeilen und ein Logo.

07 Vistaprint

Ein sehr interessanter Service zum Entwerfen und Drucken von Karten ist Vistaprint. Auf www.vistaprint.nl klicken Sie sich zu Visitenkarten durch und beginnen dann mit einer der drei vorgeschlagenen Papierqualitäten: Standard, Deluxe oder Super dick. Sobald Sie auf Jetzt starten klicken, können Sie Tausende von Vorlagen durchsuchen. In der linken Spalte filtern Sie nach Branche, Stil, Thema, Farbe und Standort (horizontal oder vertikal). Sobald Sie ein Design gefunden haben, das Ihnen gefällt, können Sie es mit Ihren eigenen Details personalisieren. Die Möglichkeiten sind endlos. Sie können ein Logo, ein Foto oder eine Rückseite hinzufügen und der Preis wird immer automatisch aktualisiert. Wenn Sie mit dem Design zufrieden sind, wählen Sie die Anzahl der Visitenkarten (von 100 bis 10.000), das Finish (Standard, Deluxe oder Metallic) und den Papiertyp.

Bisher war Vistaprint sehr erschwinglich, aber in den nächsten Schritten versucht Vistaprint, Ihnen alle möglichen Extras wie Visitenkarten, Briefmarken, Stifte, Adressaufkleber usw. anzubieten. Natürlich kosten diese Extras alle Geld, aber zum Glück sind sie nicht obligatorisch. Ignorieren Sie es einfach, wenn Sie nur die Tickets möchten.

08 Moo.com

Ein weiterer Interessensdienst ist moo.com. Dieser britische Service verfügt über eine originelle Produktpalette. Das größte Kapital ist Printfinity. Sie können für jede Visitenkarte ein eindeutiges Foto verwenden. Dies wird besonders von Fotografen und Grafikern geschätzt, da auf diese Weise jede Karte eine Erweiterung des Portfolios darstellt. Auch hier können Sie zwischen verschiedenen Papiersorten und Oberflächen wie Goldfolie, Spot Gloss und Raised Spot Gloss wählen. Es ist auch möglich, Postkarten, Aufkleber und Etiketten drucken zu lassen. Eines der größten Vorteile von Moo.com ist, dass Sie nur mindestens 50 Tickets bestellen müssen. Dies ist oft ein Vielfaches anderer Dienste. Sobald Sie Ihren Papiertyp ausgewählt haben, können Sie mit den vielen MOO-Designs beginnen. Via Entwerfen Sie Ihre eigenen Sie können auch von vorne beginnen: über den Online-Designer oder über Ihre eigene Software (Photoshop, Illustrator oder InDesign).

09 Apps

Wenn Sie häufig mit Visitenkarten anderer Leute nach Hause kommen, haben Sie eine Reihe von Möglichkeiten: Sie werfen sie weg, lassen sie überall und nirgendwo, lagern sie ordentlich oder digitalisieren sie in Ihrem Adressbuch. Wir entscheiden uns für die letztere Option. Sie können diesen Prozess auch mithilfe einer speziellen App etwas automatisieren. Nehmen Sie jetzt CamCard(iOS und Android). Damit können Sie nicht nur Ihre Tickets scannen (über die Kamera Ihres Smartphones), sondern die Daten auch sofort in Ihrem Adressbuch speichern. In den meisten Fällen ist die App sehr genau. Abhängig von der Hintergrundfarbe und der Schriftart müssen Sie nichts ändern. Sie finden sowohl eine Lite- als auch eine Business-Version über Google Play und den App Store. In der kostenlosen Version sind Sie auf maximal 200 Tickets beschränkt. Willst du mehr? Dann können Sie ein Upgrade durchführen. Eine ähnliche App ist der Visitenkartenscanner von ABBYY. Die App ist kostenlos, bietet aber dank In-App-Käufen mehr Möglichkeiten: Export nach Excel und automatische Sicherung zum Beispiel.

10 Spezielle Software

Haben Sie wirklich viele Tickets und möchten keine Sekretärin einstellen? Dann können Sie sich auch für eine spezielle Software entscheiden, die sich um den Job kümmert. ABBY Business Card Reader für Windows (24,95 EUR) funktioniert mit fast jedem Flachbettscanner. Das Tool scannt bis zu zehn Karten gleichzeitig und exportiert sie automatisch in Ihre Datenbank. Die Software arbeitet mit Microsoft Outlook, aber auch mit Salesforce zusammen. Cardiris 5 für Windows und Mac (99 Euro) ist teurer, geht aber noch einen Schritt weiter: Diese Software entfernt automatisch Duplikate und ist neben Outlook und Salesforce auch mit Lotus Notes, Google Contacts und Microsoft Dynamics kompatibel.

11 Kompakter Scanner

Vernetzen Sie sich oft und kommen Sie mit Dutzenden von Visitenkarten nach Hause? Dann ist ein kompakter Scanner wie der IRIScan Anywhere 5 (129 Euro) sehr zu empfehlen. Das Gerät kann Dokumente bis zum A4-Format verarbeiten, eignet sich aber auch sehr gut für Visitenkarten. Sie legen die Karten in die Vorderseite des Geräts und sobald sie auf der Rückseite herauskommen, werden sie im JPG- oder PDF-Format gescannt. Der Scanner enthält eine Micro-SD-Karte und einen Adapter, mit dem Sie die Dateien auf Ihrem Computer lesen können. Wählen Sie IRIScan Anywhere 5 Wifi(149 Euro) müssen Sie nicht mit der SD-Karte arbeiten, sondern können die Scans drahtlos an Ihren Computer, Ihr Smartphone oder Tablet senden. Es ist sogar möglich, die App mit einem Cloud-Dienst wie Dropbox, Google Drive oder Box.com zu verknüpfen. Durch einen In-App-Kauf ist es sogar möglich, den Text in einen bearbeitbaren Text zu exportieren.